Künstlerporträt

Das Anliegen der Künstlerin ist es, rationale und irrationale Wahrnehmungen in eine Bildsprache umzusetzen und eine Kommunikation zwischen Materiellem und Geistigem, zwischen Diesseitigkeit und Jenseitigkeit, zwischen Menschlichem und Göttlichem malerisch auszudrücken und transparent zu machen. Dabei steht für sie der Mensch mit seiner Kultur, seiner Religion, seiner Geschichte und dem aktuellen Zeitgeschehen im Mittelpunkt des Interesses. Sie ist fasziniert von einem christlichen Menschenbild, das zu einer neuen gerechteren Gesellschaft beitragen kann.
Maria Lohaus beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen künstlerischen Techniken, immer auf der Suche danach, wie sie den sie umgebenden dreidimensionalem Raum und die zweidimensionale Fläche der Leinwand miteinander verbinden kann. Auf Ihrer Suche nach neuen innovativen Ideen entstanden ab dem Jahre 2006 die „Transparenten Materialbilder“. Dahinter verbirgt sich eine von ihr entwickelte Technik, Acrylglas mit Leinwand so zu verbinden, dass ein Zwischenraum entsteht und damit verbunden eine Dreidimensionalität. Die vordere Ebene, das Acrylglas, definiert die Diesseitigkeit, während die hintere Bildebene, die Leinwand, eine gedachte Wirklichkeit, die Jenseitigkeit darstellt. Erst beide Ebenen zusammen ergeben das ganze Bild. Dabei finden Pigmente und Bindemittel ebenso Verwendung wie Acryl- und Ölfarbe, aufgeklebte Stoffe und Papiere. Immer wieder experimentiert sie mit Acrylglas. Sie löst es von der Leinwand und die Wand oder der Raum nehmen nun die Funktion der hinteren Bildebene ein. Es entstehen ab 2010 die „Transparenten Installationen“.
Im Jahre 2012 experimentiert sie auf einem anderen Weg. Sie vereint Fotografie mit graphischen Elementen, so dass eine Kommunikation zwischen Original und Kopie und wiederum eine Interaktion zwischen rationalen und irrationalen Wahrnehmungen zum Ausdruck kommt.Ronnenberg, 24.03.2013

Vita

Ausbildung und Mitgliedschaften

 

    • Studium der Malerei und Grafik am IBKK Bochum
    • Meisterklasse von Prof. Qi Yang, IBKK
    • Meisterschüler von Prof. Qi Yang
    • freischaffende Künstlerin in Ronnenberg und Hannover
    • Mitglied im BBK Hannover, Gedok Niedersachsen,
    • Frauenmuseum Bonn
    • Gründung Ateliergemeinschaft Alter Schlachthof in Hannover

Vita

Ausstellungen (Auswahl)

 

 

  • 2017
    • „Heimat“, Kunstverein Burwedel-Isernhagen, G
    • „maigrün, maigelb, maiblau…“,Ateliergemeinschaft Alter Schlachthof, G
  • 2016
    •  „Der Andere“, Kunstverein Burgedel-Isernhagen, E
  • 2015
    • „Frau.Kind.Weg“, Schönstatt-Zentrum Marienfried, Oberkirch, G
    • „Verständigung“, VHS-Treffpunkt Langenhagen, E

     

  • 2014
    • „Beton patentiert“, Rathaus Hannover – Gartensaal, E
    •  „… die Bäume schlagen aus“, Ateliergemeinschaft Alter Schlachthof, G
    • „Der neue Mensch in der neuen Gemeinschaft“, Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar, G

     

  • 2013
    • „derweiblicheblick – die 1/2 Wahrheit“, Kunstverein Burgwedel – Isernhagen, G
    • „EVO – Frauen in den Weltreligionen“, Frauenmuseum Bonn, G, Katalog
  • 2012
    • „K6 – Kommunikation Ost-West“, Kunst-Wasser-Werk, Schwerin,G
    • „Präsent – present“, Ateliergemeinschaft Alter Schlachthof, G
  • 2011
    • „Zwiesprache“, Schloss Landestrost, Neustadt am Rbgb. , G
    • „Romantik“, Historische Kuranlage Bad Rehburg – Loccum, G
    • „Der Faden der Ariadne“ Städt. Galerie Kubus, Hannover, G
    • „Mythos, Mensch, Natur“, Ateliergemeinschaft Alter Schlachthof, G
  • 2010
    • „Licht“, Kloster Mariensee, G
    • „Dreiklang“, Eröffnung der Ateliergemeinschaft Alter Schlachthof, Hannover G
    • „Ansichten – Einsichten zur Dualität der menschlichen Existenz“, Rathaus der Stadt Ronnenberg, E mit Dokumentation
    • „Advent im Alten Schlachthof“, Hannover G
  • 2009
    • „In Kommunikation“, Galerie im Kulturzentrum August Everding, Bottrop, G
    • „Einnorden“, BBK – Stadtteilzentrum Nordstadt, Hannover, G
    • „Im Dialog“, Kunstkreis Porta-Westfalica, E mit Dokumentation
    • „Im Dialog“, Haus der Bauindustrie, Hannover, E
  • 2008
    • „Art am Kröpcke“, Kröpcke – Passage Hannover, G
    • „GEDOK-NEU“, Kulturetage im Sofaloft, Hannover, G
    • „Kunst und Wirtschafts – Korrespondenzen“, Unternehmerinnenzentrum, Hannover, G
    • Deutsche Bank, Hannover, G
  • 2007
    • „Die Rückseite des Mondes“, BBK – Eisfabrik, Hannover, G
    • GEDOK – Galerie, Hannover, G
    • „Art am Kröpke“, Kröpcke – Passage Hannover, G
    • „Freie Malerei“, Kunst- und Galeriehaus, Bochum, G
  • 2006
    • „Art am Kröpcke“, Kröpcke – Passage Hannover, G
  • 2005
    • „Freie Malerei“, Kunstzentrum Bochum – Wattenscheid, G
      „Weiter als der Himmel reicht“, Kunstverein Leineberglandkliniken, Alfeld, E
  • 2002
    • „Realistische Malerei“, Kunstzentrum Bochum – Wattenscheid, G

Hoch ^